Tourismus
  Evangelische Kirchengemeinde Helmarshausen
Das Kloster in Helmarshausen Besuchen Sie doch einmal Helmarshausen und besichtigen Sie die Grundrisse und die restlichen Gebäude des Klosters in Helmarshausen. Das Kloster in Helmarshausen nahe der Diemel in Nordhessen wurde Ende des 10. Jahrhunderts gegründet. Helmarshausen ist heute ein Ortsteil der Stadt Bad Karlshafen. Es war ein Kloster der Benediktiner Mönche und anfangs eine Reichsabtei, später war das Kloster dann dem Bistum Paderborn unterstellt worden. Im Jahre 1536 wurde das Kloster im Zuge der Reformation aufgegeben. Von großer Bedeutung war das Kloster im Mittelalter wegen seiner Gold- und Silberarbeiten und seines Skriptoriums, das Einige der bedeutendsten Meisterwerke der romanischen Buchmalerei schuf. Hier im Kloster entstand dann auch das Evangeliar : Heinrichs des Löwen. Schauen Sie doch mal in der Kirche vorbei, da liegt ein Gästebuch für Sie aus und an der Wand einige Abbildungen des Evangeliars.. Link zu den Informationen über Rogerus von Helmarshausen Wikipedia : Kloster Helmarshausen Wikipedia : Evangeliar_Heinrichs_des_Löwen
(c.) Wolfgang Braun
Besuchen Sie uns doch einmal. In unserer Kirche finden Sie eine Faksimile Ausgabe des Evangeliars : Heinrichs des Löwen und einige Blätter des Evangeliars als Wandbilder. (Das Original finden Sie in der Herzog August Bilbliothek in Wolfenbüttel). Dokumentieren Sie Ihren Besuch mit Ihrem Eintrag ins Gästebuch.
Herzog Heinrich der Löwe hat diese  Handschrift in Auftrag gegeben und sie mit seiner Gemahlin Mathilde, der von ihm seit 1173 neu errichteten Stiftskirche St. Blasius in Braunschweig, der Braunschweiger Dom, anläßlich der Weihe des Marienaltars im Jahre 1188 gewidmet. Er knüpfte damit an andere große Stiftungen von Handschriften durch Kaiser und Könige an. Die beiden Darstellungen des Herzogpaares im Widmungs- und im Krönungsbild des Evangeliars sind dafür  ein klares Zeugnis. Der große Aufwand an Purpur und an Gold und Schmuck dieses Evangeliars sind eine Anlehnung an die glanzvolle Ausstattung und an den Bilderreichtum vor allem ottonischer Handschriften. Über die Entstehung des Codex wird im Schreibervers am Schluß des Widmungsgedichtes mitgeteilt, daß er als das Werk des Mönches Herimann in Helmarshausen auf Geheiß des Abtes Konrad II. entstanden sei, der damit den Auftrag des Herzogs ausgeführt habe. Gemeint ist die im nördlichen Hessen gelegene Benediktinerabtei Helmarshausen an der Diemel, südwestlich der heutigen Stadt Bad Karlshafen. Die Handschrift wurde am 6. Dezember 1983 durch Hermann J. Abs in einer Versteigerung bei Sotheby's nach Deutschland zurückgeholt. Sie wurden zur teuersten Handschrift in der Auktionsgeschichte; die Summe von 32,5 Millionen Mark wurde von den jetzigen vier Eigentümern, der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Bayern, dem Land Niedersachsen und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, sowie mit Hilfe zahlreicher Bürgerspenden aufgebracht. Seinen endgültigen Aufbewahrungsort hat das "teuerste Buch der Welt", wie das Evangeliar seit der spektakulären Ersteigerung genannt wird, in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel gefunden.
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