Feiertage
  Evangelische Kirchengemeinde Helmarshausen
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    Das Kirchenjahr Anders als der weltliche Jahreskalender beginnt das Kirchenjahr mit dem ersten Adventssonntag und endet am Samstag vor dem ersten Advent. Es teilt die Hauptfeste und zugehörigen Festzeiten und Sonderfeste, vor allem Neujahr und Erntedank. Advent und Passionszeit sind auch hier eine Buß- und Fastenzeit, die der Vorbereitung auf das Hauptfest dient. Die vier Adventssonntage und die Sonntage nach dem Fest der Verklärung Christ, sowie die Sonntage nach Ostern tragen traditionelle Namen, die den ersten Worten des jeweiligen lateinischen Introitus entsprechen. Die Adventszeit umfasst vier Sonntage, es kann vorkommen, dass der vierte Advent auf den 24. Dezember fällt. Heiligabend ist der Vorabend des Christfestes. Der 25. Dezember ist der erste Weihnachtstag. Der 2. Weihnachtsfeiertag wird zum Nachfeiern genutzt und ist auch zum Gedenken an den Erzmärtyrer Stephanus gedacht.  Der Neujahrstag wird als Tag der Namensgebung und Beschneidung Jesu gefeiert und bildet zugleich das Ende der Weihnachtsoktav. Die Weihnachtszeit endet mit Epiphanias am 6. Januar. Der Termin für Ostern wechselt, der Zeitraum umfasst die Zeit nach Epiphanias mit mindestens einem und höchstens sechs Sonntagen. Der letzte Sonntag  beinhaltet das Fest der Verklärung Christi. Die drei Sonntage :  Septuagesimae oder Circumdederunt,                     Sexagesimae oder Exsurge und Quinquagesimae oder Estomihi zur Vorfastenzeit oder Vorpassionszeit. Die Passionszeit beginnt mit dem Aschermittwoch. Ihm folgen die sechs Sonntage:     Invocavit,  Reminiscere,   Oculi,        Laetare,   Judica und Palmarum (Palmsonntag), mit dem die Karwoche beginnt. In der Karwoche liegen Gründonnerstag und Karfreitag. Mit der Osternacht wird das Osterfest (Auferstehung Jesu) begangen. Dazu gehört der Ostermontag, die Osteroktav und die Sonntage nach Ostern:     Quasimodogeniti (Weißer Sonntag),     Misericordias Domini (Sonntag vom Guten Hirten),    Jubilate,       Kantate,    Rogate (Vocem jocunditatis) und     Exaudi nach dem Fest Christi Himmelfahrt. Es folgen das Pfingstfest (Erscheinung des heiligen Geistes) und der Pfingstmontag, am Sonntag nach Pfingsten steht das Trinitatisfest, hier endet die Osterzeit. Die folgenden Sonntage werden nach Trinitatis gezählt; die Anzahl ist abhängig vom Ostertermin. Der zehnte Sonntag nach Trinitatis wird als Israelsonntag begangen. Dann folgt das Erntedankfest und der Reformationstag am 31. Oktober. Am 1. November feiern manche lutherische Kirchen den Gedenktag der Heiligen. Am Ende des Kirchenjahres stehen die drei letzten Sonntage des Kirchenjahres. An diesem letzten Sonntag, dem Ewigkeitssonntag, im Volksmund Totensonntag genannt, gedenkt die Gemeinde der Verstorbenen des Jahres.
Weihnachten Der Abend des 24. Dezembers wird Heiligabend genannt, es ist der Vorabend des Weihnachtsfestes. Am Abend findet in Deutschland sowie der Schweiz, in Liechtenstein und in Österreich die Bescherung statt. Für uns Christen steht hier ab nicht die Bescherung, sondern die Geburt Christi im Vordergrund. Jesus kommt, gesandt von seinem Vater als Mensch auf diese Welt. So lernt er uns Menschen wirklich kennen. Als Heilige Nacht oder als Christnacht wird die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bezeichnet. Wir Christen feiern die Geburt Jesu Christi in Bethlehem. In Helmarshausen finden am heiligen Abend zwei Gottesdienste statt. Der erste Gottedienst richtet sich an die Familien der Gemeinde, es gibt meist ein Krippenspiel der Konfirmanden.  Es folgt dann wenig später zweite Gottesdienst. Der erste Weihnachtstag beginnt für die Gemeinde mit der Christmette.
Kirche Helmarshausen
Der Adventskranz Er ist ein Begleiter durch die Zeit vor dem Weihnachtsfest. Er ist eine nette Beigabe, die einem symbolhaft die Zeit bis Weihnachten verkürzen kann und das Licht bringt, das die Geburt Jesu in diese Welt hineinträgt. Der Adventskranz wurde 1839 von dem evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern (1808–1881) im evangelischen Norddeutschland eingeführt. Hhundert Jahre später war er auch in katholischen Gegenden zu finden. Der Erzählung nach nahm der Hamburger Wichern sich einiger Kinder an, die in großer Armut lebten. Er zog mit ihnen in das Rauhe Haus, ein altes Bauernhaus, und betreute sie dort. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen als Kalender. Jeden Tag der Adventszeit wurde eine weitere Kerze angezündet, an den Adventssonntagen eine große Kerze mehr, so dass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten. Die große Ausführung mit minimal 18, wenn der Heiligabend mit dem vierten Adventssonntag zusammenfällt, bis maximal 24 kleinen, wenn Heiligabend auf einen Sonnabend fällt, und vier großen Kerzen hängt in der Advents- und Weihnachtszeit beispielsweise im Kirchenraum der Sankt-Michaelis-Kirche in Hamburg sowie dem Rauhen Haus. (Quelle : Wikipedia)
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